Marina Poleukhina: Right-left I you step above I and then you dance (2022, UA)

eine Koproduktion mit Wien Modern


Dienstag, 29. November 2022 um 18:00 und 21:00 Uhr sowie Mittwoch, 30. November 2022 um 18:00 Uhr  

Marina Poleukhina (Konzept, Komposition, Regie, Performance) · Jennifer Torrence (Performance) ·  Philipp Lossau (Bühnenbild) · Alexander Chernyshkov (Produktionsleitung)

Szenische Komposition für ausdruckstarke Objekte und zwei Performer:innen (40′)

Karten: 12 € (ermäßigt <27: 10 €) | 5 € mit Festivalpass: www.wienmodern.at
Reservierung via bzw. Kartenvorverkauf über Wien Modern (im Konzerthaus) empfohlen,
die Publikumskapazität ist begrenzt!

 

© Marina Poleukhina

Right – left | you step above | and then you dance ist eine musikalische Komposition für Licht, Objekte und zwei Performer:innen in einem intimen Raum. Intention des Stücks ist, die Aufmerksamkeit auf die Grenze zwischen den verschiedenen künstlerischen Disziplinen zu lenken, insbesondere notierte musikalische Komposition, physische Performance, freie Improvisation und Installation. Tatsächlich könnte man die Intention des Werks damit beschreiben, den:die Zuschauer:in in eine klingende, bewegende und strahlende Malerei hineinzuführen. […] Das sich ständig verändernde Ergebnis wird in diesem neuen Werk erforscht, in dem die Komposition aus Bewegung, Licht und Klang zu einem neuen Instrument wird, einem Organismus, dessen Sprache ich hören muss, aber noch nicht verstehe. (Marina Poleukhina)

 

Marina Poleukhina – 1989 in St.Petersburg; lebt in Wien
Marina Poleukhina studierte Komposition am Moskauer Konservatorium und an der KUG in Graz bei Clemens Gadenstätter. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Aufmerksamkeit liegt auf interdisziplinären Arbeiten, in denen sie Welten vereint, die weit über reine Klänge hinausgehen. Sie verbindet Bewegung, Licht und Manipulation von gewöhnlichen Geräten, die zu Instrumenten werden und so neue und unerforschte akustische Situationen von intensiver Komplexität entstehen lassen. Als Komponistin, Improvisatorin und Performerin nahm sie bereits an zahlreichen internationalen Festivals teil. Ihre Musik wurde u. a. von Ensembles wie Nadar, Airborne extended, MCME, Nostri Temporis, NoName, Vertixe Sonora Ensemble, Pro Arte, Looptail, Zwerm, Platypus und Musiker:innen wie Pete Harden, Susanna Borsch, Alexandra Topalidi, Heloisa Amaral, Eva Zöllner, Igor Gross, Jennifer Torrence, Alessandro Baticci oder Adam Tendler interpretiert. Marina Poleukhina wurde 2014 für den Gaudeamus Muziek Preis nominiert; 2018 war sie Artist-in-Residence an der Akademie der Künste Berlin (Werner-Düttmann-Stipendium); 2019 wurde sie für ein ORF-Porträtkonzert beauftragt; 2020 erhielt sie das Startstipendium; 2021 wurde das Stück eleven. each print in the mud fills with honey (mit Johanna Nielson und Agnes Schneidewind) im Rahmen von imagetanz gezeigt.

https://vimeo.com/user15458156

 

Jennifer Torrence – lebt in Oslo
Jennifer Torrence ist eine der führenden Schlagzeugerinnen und Performerinnen, die sich auf experimentelle Musik spezialisiert haben. Als Solistin tritt sie an Universitäten, im Rahmen von Konzertreihen und auf Festivals weltweit auf. Neue Werke kreierte sie bislang u. a. mit Francois Sarhan, Trond Reinholdtsen, Simon Løffler, Carolyn Chen, Neo Hülcker, Peter Swendsen, Lasse Marhaug, Christian Wallumrød und Wojtek Blecharz. Sie arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie asamisimasa und Pinquins zusammen und ist als Solistin mit Ensembles wie dem Ensemble neoN und der Lucerne Festival Academy aufgetreten. Jennifer Torrence unterrichtet Percussion an der Norwegischen Musikakademie.

www.jennifertorrence.com

 

Philipp Lossau – Geboren in Lörrach (Deutschland); lebt in Wien
Philipp Lossau studiert derzeit in der Klasse für Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Anna Viebrock. Von 2013 bis 2018 arbeitete er eng mit dem Regisseur Hans Neuenfels zusammen, mit dem er Theater- und Opernproduktionen, u. a. an der Bayerischen Staatsoper, am Residenztheater München, an der Staatsoper Berlin, am Opernhaus Zürich, am Theater Basel, am Theater in der Josefstadt und bei den Salzburger Festspielen realisierte. Er arbeitete als Regieassistent für das Education-Programm der Berliner Philharmoniker und als Regiepraktikant bei Christof Loy und Stefan Pucher. 2020 wurde beim steirischen herbst die Performance Keep In Mind von Alexander Chernyshkov aufgeführt, für die er die Bühne und Kostüme entwarf. Seit 2021 ist er Regisseur für die neue Education-Reihe Allez hop im Wiener Konzerthaus. Philipp Lossau ist Regie-Fellow der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung.

https://www.philipplossau.com/

 

Alexander Chernyshkov – arbeitet und wohnt in Wien.
Komponist, Interpret und Improvisator. Er studierte Komposition an der Musikhochschule Wien in der Klasse von Chaya Czernowin, Karlheinz Essl und Clemens Gadenstätter. Sein Hauptfokus ist die Praxis und Komposition eines performativen, musikalischen Theaters, bezeichnet als Error Theater, das in Wien gegründet und tätig ist. Seine Kompositionen werden von Ensembles wie musikFabrik, Nadar, Nikel, PHACE, Platypus, Moscow Contemporary Music Ensemble sowie von Festivals wie Wien Modern 2008, Biennale di Venezia Musica 2016-2017, Maggio Musicale Fiorentino (Florenz), Musiktheatertage Wien, Gergiev Festival (Rotterdam), Transit Festival (Löwen), Tzlil Meudcan (Tel Aviv), Steirischer Herbst (Graz), Kunstfest Weimar aufgeführt. Er arbeitete mit Musiker*innen wie Bertl Mütter, Natalia Pschenitschinikowa, Carl Rosman, Vincent Daoud, Dario Fariello und Alessandro Baticci. Gemeinsam mit Marina Poleukhina gründete er als Performer und Improvisator das experimentelle Duo O I O. Seine Platten werden bei den Labels „PanYrosas“ und „TOPOT“ veröffentlicht und umfassen mehrere Alben wie „Puinen Neon Itku“, „Songs about trees“, „Partly cloudy“. Er war Gast bei Festivals wie Ultima (Oslo) und Multiversal (Berlin-Kopenhagen).

https://vimeo.com/user9855744

 

Eine Produktion von Error Theater mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur
BMKÖS und Norsk Kulturradet
Koproduktion echoraum und Wien Modern

www.wienmodern.at