snim: shorts


Samstag, 14. Juni 2025 · 20:00 Uhr

 

 

snim-spontanes netzwerk für improvisierte musik: shorts

snim-spontanes netzwerk für improvisierte musik widmet sich dem musikalischen Mikrokosmos zwischen eins und fünf Minuten, erforscht das musikalische Potenzial zwischen Komprimieren und Reduzieren. Präsentiert werden Kompositionen, Improvisationskonzepte und Improvisationen, die sich assoziativ mit dem Mo o ‘shorts’ auseinandersetzen. Alle Beiträge werden von Mitgliedern des Kollektivs snim kreiert und in variablen Besetzungen erarbeitet.

Ein Abend im Zeichen des kurzen, präzisen Ausdrucks – immer am Punkt und ohne Überfrachtungen.

snim-spontanes netzwerk für improvisierte musik ist ein Netzwerk von Musikerinnen und Musikern, die sich gemeinsam der freien Improvisation verschrieben haben.
Aus unterschiedlichen musikalischen Kontexten (wie Alter Musik, Neuer Musik, Jazz, Elektronik, u.a.) stammend, beansprucht und nützt snim den künstlerischen Freiraum, der sich in der freien Improvisation zur Gestaltung klanglicher und musikalischer Prozesse bietet, und erforscht die spontanen Augenblicke von Reaktion, Interaktion und daraus entstehende Entwicklungen, die musikalische Kommunikation und Konfrontation. Dazu gehört ebenso der Diskurs über Gespieltes, Improvisiertes, Gespräche über Musik, Struktur und Klang, der Austausch über die Möglichkeiten klanglicher Umsetzung sowie immer wieder neue Experimente, Konzepte und Projekte in unterschiedlichsten Konstellationen.

shorts wird gestaltet von:

Manon Bancsich, Klavier
Studium Klavierpädagogik, Musikerziehung und Mathematik in Wien und Helsinki.Konzerte im Bereich der neuen und experimentellen Musik u.a. mit Snim, Ensemble Collage, Ensemble Platypus. Unterrichtet Musikerziehung, Stimmbildung und Mathematik an der BAfEP 10.

Gloria Damijan, Toy Piano, Fragments
Abgeschlossenes IGP-Studium an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, sowie abgeschlossenes Konzertfachstudium am Konservatorium Prayner.
Teilnehmerin an div. Kursen für Neue Musik, wie den Wiener Tagen der Zeitgenössischen Klaviermusik und der Impuls-Ensembleakademie.
Unterricht bei Harald Ossberger, Manon-Liu Winter, John Tilbury, Ian Pace.
Tätig als Musikerin, Performerin und Komponistin im Bereich zeitgenössische Musik, experimentelle Improvisation, Klangkunst
Konzerte, Performace- und Musiktheaterprojekte in Wien, Graz, Berlin, Hamburg, Antwerpen, Lissabon, London, Barcelona, São Paulo u.v.m.
Auftritte bei Festivals im In- und Ausland
Mitbegründerin des Vereins ’snim-spontanes netzwerk für improvisierte musik‘ (http://snim.klingt.org)
Kompositionsaufträge für Veranstaltungen im Echoraum Wien, vekks Wien, Atelier Blumentopf Contemporary, Eventraum aart18, Wotrubakirche
Aktuelle Projekte: Eschata Eschata (mur.at), Call Our Shifts CALL OUR SHIFTS (wordpress.com), Dilate Ensemble www.dilateensemble.com
www.gloriadamijan.com

Gobi Drab, Blockflöten
Gobi Drab ist Blockflötistin, Performerin und Pädagogin. Ihr Repertoire spannt einen Bogen von freier Improvisation über zeitgenössische Kompositionen bis zu Alter Musik.
Gobi studierte Blockflöte mit Ulrike Groier und Hans Maria Kneihs an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, mit Lene Langballe an der Royal Danish Academy of Music, Kopenhagen, und mit Antonio Politano an der Haute École de Musique, Lausanne.
Improvisationsunterricht mit Manon Liu Winter, Franz Hautzinger und Burkhard Stangl.
Unterricht in zeitgenössischem Tanz und Bewegungsimprovisation mit Martina Sagmeister, Nici Rutrecht, David Hernandez, Andrew Harwood, Frey Faust, Corinne Lanselle und anderen.
Gobi ist Mitgründern von snim – spontanes netzwerk für improvisierter musik (snim.klingt.org) und Kuratorin der Konzertreihe Neue Musik in St. Ruprecht (nmr.klingt.org).
Konzerte unter anderem bei Wien Modern, Winter im Herbst, Sonorities Festival Belfast, Imago Dei Krems, Huddersfield Contemporary Music Festival, u.a.
http://gobidrab.at

Klaus Haidl, Gitarren
geboren und aufgewachsen im idyllischen Waldviertel, wurde er bereits in jungen Jahren voneinem großen Interesse an Kunst aller Arten und Medien beherrscht. Nach einem kurzen Ausflug in das Studienfach Human-Medizin, entschied er sich doch für eine akademische Musiker-Laufbahn. Auf Jazz- und Populärmusik folgte zeitgenössische Klassik und darauf wiederum die Alte Musik. Zeit seines Studiums sammelte er viel Erfahrung als Lautenist, Gitarrist, Arrangeur, Komponist, Lehrer. Er konzertiert mit diversen Ensembles und Orchestern in den Bereichen Alte-, Neue-Improvisierte- und Jazz-Musik. Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten ist genauso ein Teil seines künstlerischen Schaffens wie das Recherchieren und Übertragen historischer Handschriften und die Arbeit an inter-disziplinären Projekten (Literatur/Film/ Performance/ Theater/Musik).
Klaus Haidl ist Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe und bekam Auszeichnungen in den Bereichen Musik und Film.
Konzerte im Rahmen von Radio Ö1, Tage der Neuen Musik Donaueschingen, Wien Modern, SWR, lnnsbrucker Festwochen der Alten Musik, Resonanzen­ Festival Wiener Konzerthaus, Klangspuren Schwaz, Fiori Musicali St.Florian (Franz-Joseph-Aumann-Preis), SR2 (2.Platz – Förderpreis Alte Musik Saarland), Unerhörte Musik Berlin, lmpuls-Graz Klangforum Wien, Jazzwerkstatt Wien, Wiener Festwochen, Jeunesse, Progy&Bess Wien, Studio Dan, Ensemble Modern, Barockfestival St.Pölten, Herbstklangfestival Wien, Montmartre Wien, Parque del Sol-Festival, Das kleine Symposium, Neue Musik St.Ruprecht, …
Zusammenarbeit mit Bernhard Lang, Christian Wolff, Peter Ablinger, Gunter Schneider, Michael Posch, Thomas Wimmer, Michael Niavarani, Otto Jaus, Otto Kargl, Arturo Fuentes, Manuela Kerer, Simeon Pironkoff, Michael Schade, Adriana Hölszky, Johannes Kalitzke, Maja Osojnik, Dieb13, Susanna Gartmayer, Tamara Friebel, Veronika Mayer, Hannes Dufek, Philipp Tröstl, Renald Deppe, Dimitrios Polisoidis, Bernd Fröhlich, Sergio Azzolini, Vinko Globokar, Wolfgang Schlag, Gotthold Schwarz, Daniel Riegler, Vincent Pongracz, Michael Öttl, Ingrid Eder, Judith Ferstl, Manu Mayr…

JUUN, Horizontal String Instruments
Komponistin, Musikerin und Performancekünstlerin.
Im Mittelpunkt ihrer kompositorischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis der Künste zueinander, etwa in der Verschränkung von Musik, Tanz, Performance und bildender Kunst. Ihre Werkliste umfasst Ensemblestücke, Solowerke, Kammeropern, Klanginstallationen, Kammerorchesterwerke, Konzeptimprovisationen und Performances. In den vergangenen Jahren erhielt sie Kompositions- und Performanceaufträge u. a. vom Janus Ensemble, ORF, Klangspuren Schwaz, Festival Echt/Falsch, 4020-Festival, Soundings London, Kulturhauptstadt Linz09, Wiener Nobelpreisträgerinnen Seminar, Festival E_May, Tanzzone3, Chicago Sound Map, Künstlerhaus Wien, Festival Musica Sacra, Neue Oper Wien, Brucknerfest, Wien Modern.
Als Instrumentalistin – unter dem Namen JUUN auftretend – spielt sie in Ensembles verschiedenster Ausprägung von filigraner Improvisation bis zu Industrial und Noise: deepseafishK, tütü, No Business for Dogs, The London / Vienna Improvisers Orchestra, mara::juun u.a.
2006 Jahresstipendium des SKE. 2012 Anton Bruckner Stipendium. 2015 Staatsstipendium für Komposition. 2017 Theodor Körner Preis. 2017 Anerkennungspreis des Landes NÖ.
http://www.juun.cc/juun/about.html

Elisabeth Kelvin, Klarinetten
Elisabeth Kelvin’s creative practice blends the visual with the aural. Growing up with a large family of musicians and artists, interest in the correspondences between disciplines seemed natural and she was first in class in both music and art at his school. Elisabeth received a Bachelor of Music from the Sydney Conservatorium of Music, and her Masters then her Doctorate of Musical Arts from Michigan State University. Early experiences as an orchestral musician beginning as a student in the Sydney Youth Orchestra leading to professional engagements with the numerous orchestras and ensembles including Willoughby Symphony, Mosman Musical Society, Australian Chamber Orchestra, Tasmanian Symphony Orchestra, and Lansing Symphony Orchestra, alerted Elisabeth to the importance of precise communication and potential of the collective in music-making. Her extensive chamber music experience from classical standards by Mozart, Schubert, and Brahms through to twentieth-century composers including Stravinsky, Messiaen, Sculthorpe, and Boulez, awakened in her a sense of exquisite balance and refinement that has carried on into her contemporary performances. As a lecturer at the Victorian College of the Arts, the Tasmanian Conservatorium of Music, and later in the Tamworth Conservatorium of Music in regional Australia and working with contemporary Indigenous artists, she was introduced to the role and meaning of place in social connectivity, improvisation, symbolic and abstract art, and movement in live performance.
Elisabeth performs professionally in the USA, Europe, and Australia, presenting her own compositions, collaborations, and jazz greats.  Her musical practice centers around contemporary music on woodwind instruments, primarily clarinet, bass clarinet, and saxophone, as well as composition and improvisation. Creative activities have led her to numerous conferences, masterclasses, workshops and retreats in Australia, USA, Ireland, Great Britain, Netherlands, Slovakia, Croatia, Slovenia, Poland, France, Italy Germany, and Austria.
https://elisabethkelvin.wordpress.com/

Meike Melinz, Flöten
Meike Melinz studierte Querflöte und Instrumentalpädagogik am Prayner Konservatorium Wien, an der Estnischen Musikakademie Tallinn und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Während dieser Zeit setzte sich die Flötistin intensiv mit neuen Musikströmungen und Improvisation auseinander. Des Weiteren studierte sie Traversflöte und historische Aufführungspraxis an der Bruckner Privatuniversität in Linz und am Mozarteum Salzburg.  Als Pädagogin unterrichtet Meike Melinz seit 2007 an Musikschulen und privat in Österreich und Deutschland.
Als Musikerin spielt sie in diversen Kammermusikformationen und Orchestern auf modernen und historischen Flöten im In- und Ausland. U.a.: LÓrfeo Barockorchester, Festlicher Sommer in der Wies, Musik im Pfaffenwinkel, Concerto Poetico… Sie ist Vorstands- und Gründungsmitglied des Wiener Improvisationskollektiv „snim“ (spontanes Netzwerk für improvisierte Musik)

Bernhard Schöberl, Gitarren
Bedient Gitarren und Ähnliches samt mechanischem und elektronischem Drumherum. 
Studierte klassischen Gitarre in Wien und Oslo. 
Aktiv im Bereich der Neuen Musik, sowohl als Interpret als auch als Improvisator, in wenigen fixen Ensembles und zahlreichen wechselnden Besetzungen.
http://bsch.klingt.org 

Reni Weichselbaum, Blockflöten
Studium Instrumentalpädagogik Blockflöte und Musikerziehung bei J.Skorupa, M.-L.Winter, M.Jungen, F.Hautzinger und Germanistik in Wien (+Karlsruhe), Erasmus-Aufenthalt in Barcelona – Blockflöte und Alte Musik bei P.Memmelsdorf. Spielt und gespielt mit (plays and played with) Bernhard Schöberl, Manon-Liu Winter, Katharina Klement, Josef Novotny, Bernd Klug, Sergi Rovira, noid, Florian Binder, Manon Bancic, Gloria Damijan, snim, Tamara Friebel, Bernhard Loibner, Meghean Burke, Gobi Drab, Katrin Hauk, Klaus Haidl, Angélica Castelló, Steffi Neuhuber, Maja Osojnik, Thomas List, u.a. bei (at) DasKleineSymposion dks, Echoraum, amann studio, Kaleidophon Ulrichsberg, Garnisongasse, Strenge Kammer Porgy & Bess, Impulse Grazer Galerienrundgang, Imago Die Krems, Neue Musik St.Ruprecht, Ragnarhof, Maria-Geburt Aschaffenburg, Musik im Raum Linz, ShutUpAndListen, openmusic Graz, musik+ Hall/Tirol, …
 
Michael Zacherl, scivolo
Klangkünstler, Musiker, Komponist und Ingenieur, lebt und arbeitet in Wien.
seit früher Jugend Beschäftigung mit elektronischen Klangerzeugern und präparierten traditionellen Instrumenten. Ab 1987 Ausbildung in traditioneller afro-kubanischer und afrikanischer Perkussion sowie New-Percussion u.a. bei André Várkonyi, Guem, Famoudou Konaté, Oussama Chraïbi, Gilson de Assis, Mitglied in verschiedenen Percussion-Ensembles.
Seit 2003 freie Improvisation mit Elektronik, 2005 Gründung des Duos blauwurf mit Eric Schörghofer. 
2013 Abschluss des Lehrgangs für Computermusik und elektronische Medien an der Universität für Musik und darstellende Kunst/Wien. 
Mitglied des Kollektivs snim – Spontanes Netzwerk für improvisierte Musik – und des Vienna Improvisers Orchestras. 
Live-Performances im Bereich von Improvisation bis Interpretation. Solo-Auftritte mit selbstentwickelten elektronischen Instrumenten sowie elektroakustische Präsentationen eigener und fremder Werke im Rahmen von Festivals und Residencies im In- und Ausland.