Suena Festival
Límite – Das Saxophon als Metamodell
Donnerstag, 2. Mai 2024 · 20:00 Uhr

Límite – Das Saxophon als Metamodell
Die Grenze des Saxophons und der akustischen Wahrnehmung wird im Werk Límite für Basssaxophon von Alberto Posadas ausgelotet. Licht und Dunkelheit kennzeichnen dieses Werk, in dem sich das Saxophon an der Helligkeitsgrenze zwischen etwas (Sichtbarem) und nichts bewegt. Obertöne, Multiphonics, Interferenzen und Untertöne sind nur einige der Spieltechniken, die hier in großem Umfang eingesetzt werden. Mit ihrer Hilfe wird der Versuch unternommen, unsere Hörbarkeit stark herauszufordern. Die Musik für Solo-Saxophon erreicht in Posadas ihr Grenzgebiet.
Ângela da Ponte ihrerseits greift in Ao longe meu pai dizia, zu Deutsch, In der Ferne sagte mein Vater, ein sehr aktuelles Thema auf: Sie erforscht die Grenzen von Kommunikation und Nicht-Kommunikation. Mit dem Saxophon als Mittel der Erkundung behandelt da Ponte die Schwierigkeiten der Kommunikation und wie sie im Laufe der Zeit verzerrt werden kann. Weitere Annäherungen an den Begriff des Limits und des Saxophons als Metamodell finden sich in den neuen Kompositionen von Ángel Hernandez Lovera, Antonio Hasbún-González und Álvaro Collao León. Der letztgenannte wird das folgende Repertoire interpretieren, das etwa 60 Minuten dauert:
Programm:
Ângela da Ponte (Portugal, *1984), Ao longe meu pai dizia für Altsaxophon und Elektronik
Alberto Posadas (Spanien, *1967), Límite für Basssaxophon
Ángel Hernandez Lovera (Venezuela, *1984), Neues Werk für Baritonsaxophon und Elektronik (UA)
Álvaro Collao León (Chile, *1985), Wüstenvisionen für Tenorsaxophon, Perkussion, Andenblasinstrumente und Elektronik (UA)
Antonio Hasbún-González (Chile, *1999), Neues Werk für Tenorsaxophon (UA)
Mit freundlicher Unterstützung von:
