XX Y X: Salon Limusin
Dienstag, 28. März 2023 · 20:00 Uhr

Kurzprosa trifft auf Musik, Sound-Performance auf Spoken Word, Hörspiel auf Live-Aquarell, Konzert auf Farben, Konzept auf Improvisation, Kunst auf Partizipation. Musik und Visuals sind improvisiert. Vertont und verbildlicht werden die klar und zugänglich formulierten Geschichten von Imlinger. Textbasis sind zwei Postkarten-Sets, die Imlinger im Rahmen von Literaturstipendien im Nationalpark Donau-Auen sowie als Schlossschreiberin in Oberösterreich erarbeitet hat. Kurzprosa, Minidramen oder Briefelemente zieren jene Seiten von Postkarten, die sonst mit einem Bild vorproduziert sind, drehen sich um Wandtapeten, Geschlechterzuschreibungen und Figuren wie Rapunzel, das Sprechen über die NS-Zeit, Wildschweine und Sumpfschildkröten. Das Publikum kann selbst Postkarten gestalten und diese gemeinsam mit Karten von Imlinger sowie mit Ausschnitten aus Aquarellmalereien von Emm, die während des Auftritts entstehen, vor Ort ausstellen. Die Ausstellung wird bis Ende April im echoraum zu sehen sein, laufend können Besucher*innen Karten beschreiben, ergänzen, per Post verschicken oder für sich behalten.
Tanja Fuchs
aka Abu Gabi ist Komponistin, Kuratorin, Performerin und DJ, beschäftigt sich mit avantgardistischer Noise sowie Popkultur zwischen haptischer Experimentalmusik und Elektronik, ist Teil des Duos DVRST, aktiv bei dem Wiener Label Ventil Records, studierte Musikproduktion (Salzburg), Music & Performance (Istanbul) und Zeitbasierte Medien (Kunstuni Linz), komponiert für Tanz und Theater, gibt Workshops, schreibt, u.a. für die KUPF OÖ.
Aurora Hackl Timón
ist Schlagzeugerin. Produziert, improvisiert, komponiert und performt in und für verschiedene Bands und Projekte, manchmal auch solo. Mitbegründerin des queer-feministischen Plattenlabels unrecords (Preis der Freien Szene 2018).
Tamara Imlinger
ist Schriftstellerin, Musikerin, Historikerin, Vermittlerin, spielt Klavier, Orgel und Melodika zB im GIS Orchestra, schreibt Prosa, Dramolette und Miniaturen auf Postkarten, arbeitet an Schnittstellen von Kunst, Kulturarbeit, Wissenschaft und Partizipation, zum Beispiel auch im Verein Geschichte(n) für alle oder als Redakteurin der KUPFzeitung.
Theresia Emm
ist Grafikerin, verlässt aber gerne sowohl Schreibtisch als auch Genre um als Schriftkünstlerin, Siebdruckerin oder VJ zu arbeiten. Sie co-entwickelt und gestaltet partizipative Räume (zurzeit zB im Alten Schl8hof Wels), konzipiert und macht Vermittlungsarbeit.
*flor – verein zur förderung gender- und diversityrelevanter spartenuebergreifender kunstproduktion