XX Y X - Daten
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XX Y X

Die Reihe XX Y X widmet sich Werken und Aufführungen von Komponistinnen aktueller zeitgenössischer Musik, Performances und Kooperationen bildender KünstlerInnen und Musikschaffenden. Sie wird kuratiert von Michaela Schwentner
Produktion : Verein für nischenmusik und populärkultur liccht
Koproduktion : echoraum und Wien Modern

XX Y X : Maja Osojnik : waiting it out
liccht in Kooperation mit Wien Modern und echoraum

Donnerstag 8. April 2021 Ι 20:00 Uhr

Stream auf echoraeume.klingt.org

Maja Osojnik : solo performance und Ausstellung: Follow me in

Hug / Niggli

In waiting it out thematisiere ich die aktuelle Welt der Missverständnisse und des aneinander vorbei Kommunizierens, etwa mit WhatsApp und anderen schnelllebigen Kommunikationsformen. Ich beziehe mich nicht dabei nicht nur auf zwischen-menschliche Beziehungen, sondern befrage auch das eigene Ich in seinem Verhältnis zur Gesellschaft.

Bei waiting it out arbeite ich mit Improvisation ebenso wie mit eigenen elektroakustischen Kompositionen, die ich immer wieder neu kontextualisiere. Es entsteht eine Mischung an avantgardistischen Songstrukturen und elektronischen Soundscapes. Follow me in ist eine Sammlung der Klangpartituren bzw. Musikgrafiken, die für Ensembles komponiert und zum Aufführen gedacht waren und sind. Sie können aber auch als eine ganz andere Lesart ergeben, eine Art Denkspiel, eine Einladung zur Kontemplation in der Stille. (Maja Osojnik)

XX Y X: Billy Roisz und Agnes Hvizdalek

Dienstag 20. April 2021 Ι 20:00 Uhr

Stream auf echoraeume.klingt.org

Billy Roisz: E-Bass, Elektronik Ι Agnes Hvizdalek: Stimme

Hug / Niggli
Agnes Hvizdalek [voice] is an improvising musician originating from Vienna’s experimental music scene and is based in Oslo and Vienna. From an early age, she has dedicated her life to new music and her fascination with the human voice. She celebrates this in her abstract vocal music, for which she has received international acclaim. Always exploring new horizons, Hvizdalek has engaged in numerous cross-disciplinary collaborations merging voice and visual and performance art, dance, theatre, film, writing.
http://agneshvizdalek.at/

Hug / Niggli
Billy Roisz [electronics, electric bass]
Billy Roisz is as well known for her directorial work as her many sound projects. She sees the creative humus for her artistic work in the extremely open DIY environment of the digital and analog electronic and noise scene in Vienna during the late 1990s and early 2000s (phonotaktik, rhiz, mego, vidok, klingt.org). Her ability to translate experimental music into visual memory images is particularly noteworthy, revealing borrowings from minimal art and conceptual art. She specializes in feedback video and video/sound interaction by using monitors, cameras, video mixingdesks, synchronators, computer, various electronics and a bass guitar for video and sound generating. Her interdisciplinary work is presented in live performances, cinematic works, audio-visual installations in the context of experimental music and film, composed new and old music, dance and theatre, solo or in collaboration with other artists, Her music was released a.o. through editionsMEGO, mikroton and for/wind, her videoworks are distributed by sixpackfilm & lightcone.
http://billyroisz.klingt.org

XX Y X: Cherry Sunkist

Dienstag 25. Mai 2021 Ι 20:00 Uhr

Cherry Sunkist / Karin Fisslthaler "*WOMEN" Ι A/V Liveperformance

Hug / Niggli "*WOMEN" ist  an der Schnittstelle von experimenteller Videokunst, Musik und Live-Performance angesiedelt. Ausgehend von einem feministisch-queeren Ansatz wird Weiblichkeit nicht als etwas Vorgegebenes oder vermeintlich Fixes gedacht, sondern als eine persönliche, subjektive, prozesshafte Konstruktion dargestellt. Ausgangspunkt dabei sind audio-visuelle „Porträts“ weiblicher Vorbilder aus dem privaten Umfeld sowie der Öffentlichkeit, die als Bezugspersonen ein Selbstporträt formen und Fragen von Konstruktion von Identität stellen, die auf einem offenen, durchlässigen Subjektbegriff basiert.

Hug / Niggli
Photo: © Christoph Thorwartl

Karin Fisslthaler ist bildende Künstlerin, Filmemacherin und Musikerin unter dem Namen Cherry Sunkist.

In ihren Filmen, Videos, Installationen und Collagen beschäftigt sich mit Fragen der medialen Repräsentation von Körper und Körpersprache und deren Rückwirkung auf eigene und kollektive Konstruktionen von Identität. Als Cherry Sunkist entwirft sie mittels rauer, digitaler Töne und Samples, kühler Elektronik, analoger Synthesizer, Drumcomputer, Gitarre und eingängig-melodiösen, teilweise mit Punk versetzten Vocals, eine aus einer Vielfalt an Stilen und klanglichen Elementen zusammengesetzte Version experimenteller Popmusik. Nach zwei Studioalben („OK Universe“, „Projection Screens“) und Veröffentlichungen auf Samplern (z.b. „FM4 Soundselection“, Chicks on Speed Records-Sampler „Girl Monster“, Chra: “Ghost - Remixes”/Editions Mego) arbeitet Sie derzeit an ihrem dritten Album „*WOMEN“.

XX Y X: Maiken Beer

Dienstag 15. Juni 2021 Ι 20:00 Uhr

Maiken Beer: Cello Ι tba

Hug / Niggli
Photo: © Danila Amodeo

„Bei mir“ …ist eine Auseinandersetzung mit meiner musikalischen Herkunft in der europäischen klassischen Musik. Eine Suche, die Tiefe dieses Ausdrucks neu zu deuten. Zugleich ist es eine Hommage an meine Mutter, ohne die ich niemals Musikerin geworden wäre...

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