{"id":6270,"date":"2026-03-25T20:00:29","date_gmt":"2026-03-25T19:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/echoraum.at\/?p=6270"},"modified":"2026-03-23T16:14:38","modified_gmt":"2026-03-23T15:14:38","slug":"tetrao-tetrix-%c2%b7-revole","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echoraum.at\/site\/tetrao-tetrix-%c2%b7-revole\/","title":{"rendered":"Tetrao Tetrix \u00b7 REVOLVE"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_6272\" aria-describedby=\"caption-attachment-6272\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6272 size-large\" src=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5-300x300.jpg 300w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5-150x150.jpg 150w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5-768x768.jpg 768w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/optimized-by-jpegmini-3189220874607-av-0xe410bfc5.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6272\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Jonas Scheck<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Tetrao Tetrix<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gaudenz Badrutt<\/strong>: Elektronik<br \/>\n<strong>Frantz Loriot<\/strong>: Viola<br \/>\n<strong>Jean-Luc Guionnet<\/strong>: Altsaxophon<\/p>\n<p><strong>Tetrao Tetrix<\/strong> kreiert ausgedehnte Klangskulpturen \u2013 daf\u00fcr sind die unterschiedlichen Ans\u00e4tze des Z\u00fcrcher Bratschisten Frantz Loriot, des Bieler Elektronikmusikers Gaudenz Badrutt und des franz\u00f6sischen Altsaxophonisten, Elektronikers und Organisten Jean-Luc Guionnet wie gemacht f\u00fcreinander. Gegr\u00fcndet wurde das Trio 2018. Anfang 2025 erschien der Tontr\u00e4ger Nyctalopia. Im Franz\u00f6sischen bezeichnet das Wort \u201enyctalope\u201d die F\u00e4higkeit, nachts zu sehen; im Englischen hingegen bezeichnet das Wort \u201enyctalop\u201d die Unf\u00e4higkeit, nachts zu sehen. Perfekte falsche Freunde also. Das macht unsere Musik aus. Kann man wissen, ohne zu wissen, dass man wei\u00df? Im Trio Tetrao Tetrix geht es aber auch um Affinit\u00e4t in einem Dreieck, bestehend aus zwei verschiedenartigen Altstimmen \u2013 die eine von Saiten, Holz und Pferdehaaren gepr\u00e4gt, die andere von Metall, Schilf, Leder und Kunststoff. Und einer dritten Stimme \u2013 die letzte Ecke des Dreiecks, haupts\u00e4chlich Elektronen und Membranen. Und es geht um Unendlichkeit, aber wir sind zu dritt. Wahlverwandtschaften, falsche Freunde &amp; elektrische Affinit\u00e4ten. Extreme. Spannung. Absicht, ohne Zeichnung. Alles durchsetzt von wahrscheinlichen Stillen. Wahrscheinlich, zumindest. Es gibt auch L\u00e4rm. Es ist eine dreiecksf\u00f6rmige Klangskulptur. <a href=\"https:\/\/bruit-asso.org\/tetrao-tetrix\/\">https:\/\/bruit-asso.org\/tetrao-tetrix\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Gaudenz Badrutt<\/strong> (Elektronik &amp; Computer) arbeitet seit 25 Jahren als elektroakustischer Musiker im Bereich der improvisierten und experimentellen Musik. Die Musik von Gaudenz Badrutt zeichnet sich durch einen sehr instrumentalen Einsatz von Computer-\/Live-Sampling und elektronischen Ger\u00e4ten aus. Er arbeitet auch in den Bereichen elektronische Komposition sowie Klanginstallation. Gaudenz Badrutt aktuelle Projekte sind Tetrao Tetrix, das Duo mit ErikM, das Duo mit Ilia Belorukov, das Trio mit demselben und Jonas Kocher, das Baldrian Quartett, das Quartett TEPIH, und Solo-Performances. Zusammenarbeiten mit Francesca Naibo, Alfred Zimmerlin, Jaques Demierre, Andrea Neumann, Antoine L\u00e4ng, Richard Barrett usw. Mitglied des \u0160alter Ensembles und Bruit \u2013 Group for Music Creation. \u2028http:\/\/<a href=\"http:\/\/www.gaudenzbadrutt.ch\/\">www.gaudenzbadrutt.ch\/<\/a><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sisch-japanische Bratschist <strong>Frantz Loriot<\/strong> tritt als Solist auf und ist in mehreren internationalen Ensembles aktiv, wobei er haupts\u00e4chlich durch Praktiken der improvisierten Musik arbeitet. Er tr\u00e4gt regelm\u00e4\u00dfig zu interdisziplin\u00e4ren Projekten bei, die mit Tanz, Theater, Bild, Poesie und Raum zu tun haben. Im Laufe der Jahre hat Loriot eine einzigartige und radikal pers\u00f6nliche Musiksprache entwickelt. Er bricht mit der Tradition und versucht st\u00e4ndig, sich selbst und seine Musik zu immer weiteren Horizonten zu treiben. Seine st\u00e4ndige Weiterentwicklung bringt ihn dazu, \u00fcber die Beziehung zwischen seiner eigenen Praxis und philosophischen und politischen Theorien nachzudenken. \u2028<a href=\"https:\/\/www.frantzloriot.com\">https:\/\/www.frantzloriot.com<\/a><\/p>\n<p><strong>Jean-Luc Guionnet<\/strong> wurde 1966 in Lyon geboren. Er ist ein franz\u00f6sischer Altsaxophonist und Organist der improvisierten Musik und des Free Jazz sowie ein visueller K\u00fcnstler, Performer und Komponist elektroakustischer Musik. Jean-Luc Guionnet studierte Bildende Kunst und elektroakustische Musik bei Christine Groult, Michel Zbar und Iannis Xenakis. Als Multiinstrumentalist (Alt- und Sopransaxophon, Orgel, Klavier) improvisierte und experimentierte er im Bereich der elektroakustischen Musik mit Eric La Casa, Eric Cordier, Pascal Battus, Edward Perraud, Fr\u00e9d\u00e9ric Blondy, Sophie Agnel, Andr\u00e9 Almuro, Olivier Benoit und den Gruppen Schams, Synapses, Calx, Ph\u00e9romones und Hubbub. Von einem sehr physischen Ansatz des Spielens und Atmens zu einer Arbeit an der Verr\u00e4umlichung des Klangs durch komplexe Klangger\u00e4te. <a href=\"https:\/\/www.jeanlucguionnet.eu\/\">\u2028https:\/\/www.jeanlucguionnet.eu\/<\/a><\/p>\n<p>mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_6271\" aria-describedby=\"caption-attachment-6271\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6271 size-large\" src=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bildschirmfoto-2026-01-30-um-165928-1024x767.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"767\" srcset=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bildschirmfoto-2026-01-30-um-165928-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bildschirmfoto-2026-01-30-um-165928-300x225.jpg 300w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bildschirmfoto-2026-01-30-um-165928-768x575.jpg 768w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bildschirmfoto-2026-01-30-um-165928-1536x1150.jpg 1536w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bildschirmfoto-2026-01-30-um-165928.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6271\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sara Zlanabitnig<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><span style=\"font-size: 11.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">REVOLVE<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\"><strong>Martin Brandlmayr<\/strong>: Schlagzeug, Elektronik, Komposition<br \/>\n<strong>Ingrid Schmoliner<\/strong>: pr\u00e4pariertes Klavier, Komposition<\/span><\/p>\n<p><strong>Ingrid Schmoliner<\/strong> und <strong>Martin Brandlmayr<\/strong> bekannt aus Projekten wie drank, Radian, Polwechsel, Trapist, Nabel\u00f3se, Griff, MNEEM, I AM ANIMAL,TOWERING SILENCE planen schon seit geraumer Zeit ein gemeinsames Duoprojekt. <strong>REVOLVE<\/strong> deutet auf spiralf\u00f6rmige Klangschichtungen hin. In netzwerkwerkartig verwobenen Strukturen bewegt sich die Musik dieses Duos zwischen instrumentaler K\u00f6rperlichkeit und der Immaterialit\u00e4t elektronischer Klangprojektion. Klavier und Schlagwerk dienen als Ausgangspunkte einer klangforschenden Erkundung, in der verborgene Klangr\u00e4ume freigelegt und ausgeleuchtet werden bzw. kontextualisiert werden. Der so entstehende Sound entfaltet sich in einem repetitiven Feld, in dem Wiederholung nicht Stillstand bedeutet, sondern Verdichtung und Pr\u00e4zisierung des H\u00f6rens.\u00a0\u00a0 Kompositorisch detailliert ausformulierte Anteile und improvisierte Passagen greifen ineinander, loopartige Strukturen mal gedehnt und schwer fassbar, mal verdichtet und klar nachvollziehbar. Wie unter einem Mikroskop werden auch auf der Klangebene Details sichtbar, dann wieder unscharf wie der Blick auf Steine im Wasser, einmal klar umrissen, dann wieder diffus und verschwommen.\u00a0\u00a0 Sowohl auf ihren Instrumenten als auch in ihren Kompositionsans\u00e4tzen haben Ingrid Schmoliner und Martin Brandlmayr eine h\u00f6chst charakteristische Klangsprache und individuelle Spielstrategie entwickelt. Die Arbeitsweise einer kollektiven Komposition zweier Composer-Performer greift diese Vielfalt auf und verschr\u00e4nkt sie in gegenseitiger Erg\u00e4nzung.<\/p>\n<p>Das Projekt wird unterst\u00fctzt von der Stadt Wien Kultur und dem Bundesministerium f\u00fcr Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Tetrao Tetrix Gaudenz Badrutt: Elektronik Frantz Loriot: Viola Jean-Luc Guionnet: Altsaxophon Tetrao Tetrix kreiert ausgedehnte Klangskulpturen \u2013 daf\u00fcr sind die unterschiedlichen Ans\u00e4tze des Z\u00fcrcher Bratschisten Frantz Loriot, des Bieler Elektronikmusikers Gaudenz Badrutt und des franz\u00f6sischen Altsaxophonisten, Elektronikers und Organisten Jean-Luc Guionnet wie gemacht f\u00fcreinander. Gegr\u00fcndet wurde das Trio 2018. 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