{"id":4790,"date":"2024-10-04T20:00:00","date_gmt":"2024-10-04T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/echoraum.at\/?p=4790"},"modified":"2024-10-02T12:43:14","modified_gmt":"2024-10-02T10:43:14","slug":"eventuell-duo-eventuell-fake-eventuell-%c2%b7-amano-yoshida-sternenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echoraum.at\/site\/eventuell-duo-eventuell-fake-eventuell-%c2%b7-amano-yoshida-sternenwald\/","title":{"rendered":"eventuell. | duo: eventuell. fake \u00b7\u00a0Amano\/Yoshida: Sternenwald"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4795\" aria-describedby=\"caption-attachment-4795\" style=\"width: 2043px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4795\" src=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/eventuell1-by-akvile-sileikaite.jpg\" alt=\"\" width=\"2043\" height=\"1149\" srcset=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/eventuell1-by-akvile-sileikaite.jpg 1600w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/eventuell1-by-akvile-sileikaite-300x169.jpg 300w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/eventuell1-by-akvile-sileikaite-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/eventuell1-by-akvile-sileikaite-768x432.jpg 768w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/eventuell1-by-akvile-sileikaite-1536x864.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2043px) 100vw, 2043px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4795\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Akvile\u0307 S\u030cileikaite\u0307<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>eventuell. | duo<\/strong><\/p>\n<p><strong>Manuela Villiger <\/strong>&amp;<strong> Vera Wahl<\/strong> (Saxophone, Performance, Multimedia)<\/p>\n<p><strong>eventuell. fake<\/strong><\/p>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung sucht das Schweizer Duo eventuell. (Manuela Villiger &amp; Vera Wahl) nach experimentellen Formen und Wegen, zeitgen\u00f6ssische Musik authentisch aufzuf\u00fchren und ihr einen ad\u00e4quaten Raum zu (er)schaffen. Insbesondere der Einbezug transdisziplin\u00e4rer Medien, die visuelle Wahrnehmung und die szenische Arbeit sind f\u00fcr die beiden Saxophonistinnen von zentraler Bedeutung und verlangen viel Aufmerksamkeit. Die Musikerinnen streben danach, ihre Programme thematisch zu gestalten und sich intensiv mit philosophischen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinanderzusetzen. Als Konsequenz begann eventuell. damit, eigene Werke zu schreiben. Mit &#8222;eventuell. fake&#8220; f\u00fchren die beiden Performerinnen bereits ihr f\u00fcnftes Projekt auf, welches ausschlie\u00dflich vom Duo konzipiert, komponiert und produziert wurde.<\/p>\n<p>&#8222;In &#8222;eventuell. fake&#8220; widmet sich das Duo auf nuancierte Weise dem fesselnden Thema der k\u00fcnstlichen Realit\u00e4t, verschiedenen T\u00e4uschungen und der Wahrnehmung von Falschheit. Die Performance l\u00e4dt dazu ein, die subtilen Mechanismen der digitalen Manipulation zu hinterfragen und die Auswirkungen auf unsere individuelle und kollektive Wahrnehmung zu reflektieren. Dabei gehen die K\u00fcnstlerinnen nicht nur auf Fragen zur Fiktion und k\u00fcnstlichen Realit\u00e4t ein, sondern analysieren auch, inwiefern Machtstrukturen und Algorithmen diese k\u00fcnstlichen Welten formen und beeinflussen. Wie pr\u00e4gen Fake News und Manipulation unsere Sicht auf die Realit\u00e4t und unsere Identit\u00e4t?<\/p>\n<p>Mithilfe von Live-Elektronik, Sensoren, Video und Licht verschmelzen die Kompositionen zu einem durchgehenden Werk; angesiedelt zwischen Performance, Konzert &amp; Musiktheater. Das Duo reflektiert mit &#8222;eventuell. fake auf subtile Weise, wie Machtstrukturen, Algorithmen und Fake News unsere Wahrnehmung beeinflussen und die Grenzen zwischen Authentizit\u00e4t und F\u00e4lschung verschwimmen lassen.<\/p>\n<p><strong>Manuela Villiger<\/strong> (*1992)<br \/>\nManuela Villiger ist eine Schweizer Multimedia-K\u00fcnstlerin, Saxophonistin und Performerin, wohnhaft in Olten (CH). Nach Studien f\u00fcr klassisches Saxophon konzentriert sie sich nun auf die Kreation von Multimedia-Projekten, Installationen und interdisziplin\u00e4re Musikperformances, wobei sie intensiv mit Live-Elektronik, Sensoren und neue Technologien arbeitet. Ihre Werke spiegeln eine tiefe Faszination f\u00fcr organische Prozesse in der Natur, insbesondere im menschlichen K\u00f6rper, wider. Dar\u00fcber hinaus hat sie ein ausgepr\u00e4gtes Interesse daran, die Komplexit\u00e4t gesellschaftlicher Dynamiken, Strukturen und Identit\u00e4ten zu erforschen. Sie arbeitet sowohl als Komponistin wie auch als Performerin regelm\u00e4ssig mit internationalen K\u00fcnstler*innen zusammen und ist unter anderem festes Mitglied von eventuell., Ensemble Sargo, BOLD und BlasArt. Sie wurde mit Kulturf\u00f6rderpreisen sowohl vom Kanton Solothurn (2016) als auch von der Stadt Olten (2020) ausgezeichnet. Im Jahr 2023 erhielt sie ein Stipendium von der &#8218;Landis &amp; Gyr Foundation&#8216; f\u00fcr einen sechsmonatigen K\u00fcnstleraufenthalt in London. <a href=\"https:\/\/manuelavilliger.ch\">https:\/\/manuelavilliger.ch<\/a><\/p>\n<p><strong>Vera Wahl<\/strong> (*1989)<br \/>\nDie Musikerin aus Olten (CH) absolvierte ihre Studien f\u00fcr Saxophon an der Hochschule Luzern bei Sascha Armbruster und Beat Hofstetter sowie an die Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste bei Lars Mlekusch. Sie widmet sich mit grosser Hingabe der zeitgen\u00f6ssischen Musik und ihrer Interpretation. Als freischaffende Musikerin ist sie haupts\u00e4chlich im Duo eventuell. sowie im Ensemble Lunaire und in verschiedenen Projekt-Ensembles aktiv. Als K\u00fcnstlerin interessieren sie interdisziplin\u00e4re Ausdrucksformen sowie die Authentizit\u00e4t und die K\u00f6rperlichkeit als Performerin. Die sehr spezifische Arbeit mit eventuell. hat sie dazu bewogen, sich nun zus\u00e4tzlich auch in kompositorischer Form auszudr\u00fccken. 2017 wurde die Musikerin mit einem Kulturf\u00f6rderpreis des Kantons Solothurn ausgezeichnet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/eventuell.ch\/\">www.eventuell.ch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4791\" aria-describedby=\"caption-attachment-4791\" style=\"width: 623px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4791 size-full\" src=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/arisa_foto.jpg\" alt=\"\" width=\"623\" height=\"884\" srcset=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/arisa_foto.jpg 623w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/arisa_foto-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 623px) 100vw, 623px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4791\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sr\u0111an Tomi\u010d<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4792\" aria-describedby=\"caption-attachment-4792\" style=\"width: 593px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4792\" src=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/c0a1465-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"593\" height=\"889\" srcset=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/c0a1465-683x1024.jpg 683w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/c0a1465-200x300.jpg 200w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/c0a1465-768x1152.jpg 768w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/c0a1465-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/c0a1465.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 593px) 100vw, 593px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4792\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9\u00a0Maria Frodl<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>&#8222;Sternenwald&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kaoko Amano<\/strong> (Gesang, Klavier, Improvisation, Komposition)<br \/>\n<strong>Arisa Yoshida<\/strong> (Bassinstrumente)<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eSternenwald\u201c ist eine Performance, die alte japanische Poesie, elektronische Kl\u00e4nge, improvisierte Musik und zeitgen\u00f6ssische Musikwelten in ein unerwartetes Spannungsfeld setzt.<br \/>\nKaoko Amano und Arisa Yoshida, zwei experimentelle, zeitgen\u00f6ssische und Neue Musik spezialisierte Musikerinnen aus Japan, die schon lange in \u00d6sterreich leben, stellen das Projekt einen weiteren Schritt in dieses von denen mit Begeisterung erkundete Feld als Duo dar: Zum ersten Mal werden sie als Interpretinnen ihrer eigenen Musik auftreten. Aus den vielf\u00e4ltigen Mitteln der eigenen Stimme und ihrer Improvisationsm\u00f6glichkeiten entsteht eine surrealistische Klangwelt aus (verfremdeten) Instrumentalkl\u00e4ngen.<br \/>\nDie Gedichte basieren auf den Formen \u201eTanka\u201c, \u201eWaka\u201c und \u201eUta\u201c und hatten ihre Bl\u00fctezeit zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert in Japan. Das zentrale dichterische Gef\u00fchl des Tanka ist das Bewusstsein der Verg\u00e4nglichkeit, ausgedr\u00fcckt durch Naturph\u00e4nomene und den Jahreszeitenwechsel.\u00a0 Wie antike Mythen erweisen sich dabei die Texte des alten Japan immer wieder als erstaunlich aktuell und vermitteln \u00fcber die Jahrhunderte hinweg ein lebendiges Gef\u00fchl. Diese Transformation findet auch auf der Ebene der Sprachen statt, indem Japanisch, Englisch und Deutsch abwechselnd zum Einsatz kommen.<br \/>\nArisa unterst\u00fctzt mit ihrer Erfahrung in der Alten Musik und ihrem Kontrabass (manchmal auch mit Viola da Gamba), das alte und neue Kl\u00e4nge verbindet. So entsteht die Klangwelt, die weder komponierter zeitgen\u00f6ssischer Musik im engeren Sinn noch Pop, Jazz oder Ambient zugeordnet werden kann.<br \/>\nDie Kl\u00e4nge verf\u00fchren die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, sich auf eine imagin\u00e4re Fernreise zu begeben und eine Transformation der Welten zwischen den Gedichten aus dem alten Japan und dem Wien des 21. Jahrhunderts zu erleben.<br \/>\n(Kaoko Amano)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4854\" src=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/wind.jpg\" alt=\"\" width=\"234\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/wind.jpg 234w, https:\/\/echoraum.at\/site\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/wind-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 234px) 100vw, 234px\" \/><\/p>\n<p><strong>Kaoko Amano<\/strong> wurde in Tokio geboren und studierte zuna\u0308chst in ihrem Heimatland an der Tokio Gakugei Universita\u0308t Gesang und Musikpa\u0308dagogik. Sie absolvierte anschlie\u00dfend ein Aufbaustudium am Konservatorium in Wien. Sie widmet sich intensiv zeitgeno\u0308ssischer Musik und wirkte bei zahlreichen Urauffu\u0308hrungen von Werken international bekannter Komponisten mit, wie z. B. im Rahmen des Festivals Wien Modern, der Salzburger Festspiele, der Wiener Festwochen, der Musiktheatertage Wien, des Festivals Imago Dei oder<br \/>\nder Klangspuren Schwaz. Auftritte unter anderem im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, ORF Radiokulturhaus und im Scho\u0308nberg Center. Zusammenarbeit mit der IGNM, der O\u0308GZM, Ensemble Phace, Ensemble Kontrapunkte, &#8222;ensemble xxi. jahrhundert&#8220;, Ensemble Reconsil, Schallfeld Ensemble. Im Rahmen der \u201eWorld New Music Days 2013\u201c wirkte Amano in Hauptrollen der Opern \u201eWa\u0308rme\u201d (T. Friebel\/P. Pawlik) und \u201eBill\u201d (T. Jelinek\/J. Sanchez-Chiong) mit, weiter folgte \u201eFeminin\/Masculin&#8220; (E. M. Binder\/P. Liakakis, 2014 in Schauspielhaus Graz). Bei den \u201eOpern der Zukunft 2018&#8243; sang sie mit gro\u00dfem Erfolg Hauptrollen in \u201eKonjiki Yasha&#8220; (T. Yokokawa\/C. Zauner) und \u201eMirada Antigua&#8220; (J. Quislant\/C. Zauner) in der Grazer Oper sowie in \u201eOpera of Time&#8220; (T. Jelinek\/J. Sanchez-Chiong bei den Musiktheatertagen Wien 2019) und &#8222;Dies Irae &#8211; der Tag des Zorns&#8220; (K. Voges\/P.Walfisch, 2019 im Wiener Burgtheater). Seit 2023 Herbst ist sie auch Gastdarstellerin bei Volkstheater Wien. Mitglied von Ensemble Platypus und Black Page Orchestra. <a href=\"http:\/\/kaokoamano.com\">http:\/\/kaokoamano.com<\/a><\/p>\n<p><strong>Arisa Yoshida<\/strong>, Kontrabass, erhielt ihre Musikausbildung in Japan. 2004 begann sie ihr Kontrabassstudium an der Universita\u0308t der Ku\u0308nste Tokio, das sie mit dem Grad des Masters abschloss. Von 2011 bis 2013 studierte sie am Mozarteum Salzburg und 2018 absolvierte sie ihren Konzertexamen an der Hochschule fu\u0308r Musik Saar . Nach ihren langja\u0308hrigen Auftritten mit den Orchestern in Japan, Deutschland sowie O\u0308sterreich u.a. dem Philharmonieorchesrer Japan, dem Saarla\u0308ndisches Staatsorchester, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, fu\u0308hrte ihre Begeisterung sie zur Kammermusikerischenta\u0308tigkeit von der Alten bis Neuen Musik. 2023 schloss sie ihr Bachelorstudium fu\u0308r Violone u. Viola da Gamba am Mozarteum Salzburg ab, anschlie\u00dfend vertieft sie ihre Kenntnisse und Versta\u0308ndnis in der Alten Musik und Auffu\u0308hrungspraxis unterschiedlicher Bassinstrumenten an der Kunst Universita\u0308t Graz. Als Violonistin tretet sie an den internationalen Festivals wie den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Herrenchiemsee Festspiele sowie Barocktage der Staatsoper Berlin auf. Seit 2022 ist Arisa Yoshida Mitglied des ensemble XXI. jahrhundert in<br \/>\nWien. Au\u00dferdem widmet sie sich der Auffu\u0308hrung von neuer Musik fu\u0308r alten Instrumenten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; eventuell. | duo Manuela Villiger &amp; Vera Wahl (Saxophone, Performance, Multimedia) eventuell. fake Seit der Gr\u00fcndung sucht das Schweizer Duo eventuell. (Manuela Villiger &amp; Vera Wahl) nach experimentellen Formen und Wegen, zeitgen\u00f6ssische Musik authentisch aufzuf\u00fchren und ihr einen ad\u00e4quaten Raum zu (er)schaffen. 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